Deutschlands Rüstungsindustrie – rückläufiger Umsatz

 
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Vorhin habe ich eine interessante Nachricht im DLF gehört: die deutsche Rüstungsindustrie vermeldet für 2013 rückläufige Umsatzzahlen. Die Kunden fragen weniger schweres Gerät nach und darauf sind die Jungs bei ThyssenKrupp und Krauss-Maffei Wegmann wohl noch nicht eingestellt.

Doch woran mag das liegen?

Anscheinend macht sich die Umsatzveränderung seit der langsamen Beendigung des zweiten Irak-Kriegs bemerkbar. Kunden unserer stolzen Industrie führen heute nicht mehr nur Kriege, sie führen asymmetrische Kriege. D.h. man ballert nicht mehr mit Panzern auf einzelne “Terroristen”, sondern mit Drohnen oder WLAN-Scharfschützen Gewehren.

Und sonst so? Naja, die USA machen es vor. Wenn keiner mehr die Panzer kaufen will, genehmigt man halt die Lieferung von leichten Waffen in Krisengebiete. Denn es ist ja nicht so, dass es keine Kriege mehr gäbe, sondern nur veränderte Anforderungen.