When AI takes over (graphical) UI

 
1 Kudos
Don't
move!

I just read a post on Wired about the inventors of Siri who are working on a new kind of Artificial Intelligence [1]. This new kind of AI should be able to break down complex queries into sub-queries and integrate with 3rd party services to find solutions to these sub-queries. From these solutions a “master-solution” to the complex query is re-assembled and then output to the user. One use-case described in the post could be:

  • “Book me a plane seat to Dallas with enough legroom to fit Shaquille O’Neal in”.

The query would be broken down likes this:

  1. Book a plane seat to Dallas
  2. Compare legroom of different plane-types
  3. Find size of Shaquille O’Neal

Now the AI searches solutions to each of these problems. E.g. to find the size of Shaquille O’Neal it would search through a database of some Basketball-website. This database search would be realized using an API to create fast, standardized results.

The vision of the founders is to create a global AI that connects to a multitude of 3rd party services in order to find the right information for each of the sub-queries instantly.

I was quickly thinking about the impact such an AI would have on UI. Imagine a world where you interact with data only through voice: there will simply be no need for graphical UI (except for some edge cases, of course, like professional work). But in general debates like “flat design vs everything else”, “skeumorphism yes or no” and “serif or no-serif” will be obsolete. The same goes for questions like “should I design and build this website in a responsive way?”, “should I bother with accessibility?” or “do I really need to optimize for IE8?”. A myriad of (graphical) UI designers will be out of work as soon as such an AI starts to take over.

Such kind of AI will become the UI between data and brain.

The point I am trying to make here: the kind of profession that we regard today as working on cutting-edge solutions, namely UI for complex software, is already being made obsolete, un-employed.

In the bigger picture this means: the speed with which technology is evolving is growing exponentially. Yes, we all knew that. [2] But the impact it will have in 5, 10, 20 years from now will be much worse than we imagine right now. And it will hit professions that we all regard as safe right now, only because they are in IT.

Disclaimer: I don’t dislike these developments. I believe in the benefits they will eventually bring. I am just trying to think forward in order to make better decisions in which directions to develop personally. If I can make some people think about their own decisions, too, something has been won already.

[1] Wired about Viv in August 2014
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Moore’s_law

Umverteilung im Rahmen der digitalen Revolution

 
1 Kudos
Don't
move!

Vor einiger Zeit habe ich mal etwas dazu geschrieben, dass im Rahmen der digitalen Revolution, die im Moment Fahrt aufnimmt, früher oder später eine Menge Menschen ohne Arbeit sein werden weil Maschinen, bzw. Software ihre Arbeit übernehmen werden. Meine These ist, dass wir langfristig nicht ohne eine Umverteilung des Reichtums zu Ungunsten der reichen Elite, die die Software beherrscht, herumkommen werden. Das wird auch im Interesse der Elite sein, die sich sonst nicht vor der Wut der armen Mehrheit wird schützen können, bzw. der die Kunden ausgehen, wenn die Mehrheit verarmt.

Im Ergebnis wird ein Zeitalter der “Brot und Spiele” anbrechen in der sich diejenigen, die die Software kontrollieren und damit viel Geld machen, die Zustimmung der Bevölkerung förmlich erkaufen.

Meiner Meinung nach wird daher die Umverteilung durch die Gewährung eines Grundeinkommens von statten gehen. Siehe dazu: The responsibility of the tech-industry? Providing unconditional basic income. als Antwort auf die Frage von Jason Calacanis, was die langfristige Verantwortung der Tech-Industrie ist.

Gerade habe ich einen Artikel in der ZEIT Nr. 29, 2014 gelesen, in dem Prof. Brynjolfsson vom MIT zitiert wird, der im Grunde die gleiche Auffassung vertritt. Das war insofern eine interessante Feststellung für mich als offenbar auch andere Menschen ähnliche Gedankengänge verfolgen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis diese Thesen die Debatten um das bedingungslose Grundeinkommen mitbestimmen. Ich bin gespannt, wie das Grundeinkommen letztlich realisiert wird. An eine “Maschinensteuer” (in der gleichen Ausgabe der ZEIT genannt) zur Finanzierung glaube ich jedenfalls nicht, schon weil die Definition von Maschine in Zeiten von Software zu schwierig und schlupflöchrig wäre.

brynjolfsson-grundeinkommen

Ukraine im Chaos – mein Versuch zu ordnen

 
0 Kudos
Don't
move!

Wenn man die deutschen Massenmedien verfolgt, meint man ja schon einen ganz guten Eindruck zu kriegen, was in der Ukraine los ist. Da gebe es die Pro-Russen im Osten, die Pro-Westler im Westen – wohin der Mehrheit der Bevölkerung tendiert sei irgendwie unklar. Die chaotische Situation sei auf Putin zurückzuführen, der mit doppelt-asymmetrischer Kriegsführung versuche die Ukraine zu destabilisieren (ZEIT 20/2014 “Wir Dekadenten”).

Ich will für mich den Versuch unternehmen, noch mehr Differenzierung in diese im Grunde völlig unklare Situation zu bringen. Das bedeutet zwar eine größere Komplexität der Geschichte in Kauf zu nehmen, aber ermöglicht vielleicht auch eine sauberere Darstellung der Zusammenhänge. Wir werden sehen.

Harald Martenstein schrieb in den letzten Tagen in seiner neuen Kolumne, in der er auf Kommentare von Lesern antwortet, dass ein Journalist Geschichten erzählen können muss und zwar so, dass es dem Leser nicht langweilig wird. Das ist nachvollziehbar, weil eine spannendere Geschichte für mehr Umsatz sorgt. Es bedeutet aber auch, dass die Geschichte um eine gewisse Komplexität verkürzt werden muss, damit der Leser geistig bei der Stange haltbar ist. Vereinzelt kann das zu der Wahrnehmung führen, dass unsere Medien auf eine bestimmte Seite gepolt sind.

Jedenfalls erwuchs aus diesem Statement von Martenstein die Überlegung die Sache doch mal für mich selbst zu ordnen. Dazu kam, dass ich heute morgen von VICE NEWS Beiträge aus der Ukraine gesehen habe. VICE ist zwar ziemlich populistisch und nicht gerade dafür bekannt die großen Zusammenhänge zu beleuchten, aber das macht es so anders und durch die “on-the-ground” Berichterstattung natürlich auch spannend:

Mir wurde im Verlaufe der einzelnen Beiträge klar, dass das Chaos viel vielschichtiger ist, als zuerst angenommen. Daher will ich für meinen Versuch der Ordnung die beteiligten Parteien sortiert nach “Größe” einzeln beleuchten und zusammenfassen, was ich weiß. Besonders interessant erscheint mir vor dem Hintergrund der VICE Berichterstattung “der Mob”, aber auch die Ebenen “der Regionen”, “der Länder” und “der Staatenverbünde” sollen beleuchtet werden.

Der Mob

Der Mob ist die Masse von Demonstranten, die in den verschiedenen ost-ukrainischen Städten gerade für das eine oder andere demonstriert. Ich wähle das negativ konnotierte Wort “Mob” bewusst, weil selbst friedliche Demonstrationen wohl unter bestimmten Umständen kippen und dann gewalttätig werden. Ich vernachlässige mal die pro-westlichen Demonstranten in der Ost-Ukraine, da die momentan (Mai 2014) keine so große Rolle zu spielen scheinen.

Der pro-russische Mob besteht aus einer unzählbaren Anzahl von geistigen Strömungen. Er ist vollkommen heterogen.

  • Da sind diejenigen, die einen Anschluss an Russland wollen, diejenigen, die das Volk über den Anschluss abstimmen lassen wollen, diejenigen die die Abtrennung von der Kiewer Regierung wollen, aber nicht notwendig den Anschluss an Russland.
  • Da sind friedliche und unfriedliche Demonstranten, sowie friedliche Demonstranten die gewalttätig werden, wenn bestimmte Ereignisse eintreten.
  • Da sind zivil angezogene Demonstranten, semi-professionell ausgerüstete Demonstranten und professionell ausgerüstete Demonstranten. Besonders zwischen diesen Gruppen ist der Übergang fließend, weil mit jeder eingenommenen Polizei-Station die Professionalisierung des Equipments zunimmt.
  • Da sind fundamentale Christen, die mit der vermeintlich rechtsradikalen Regierung in Kiew nichts zu tun haben wollen und dafür sogar Gewalt in Kauf nehmen. Da sind Humanisten, die sich schützend vor Polizisten stellen.

Mit jedem weiteren Punkt wird die Gruppe heterogener. Das zeigt nur, dass ein Versuch die Gruppe der pro-russischen Demonstranten zu homogenisieren zwangsläufig zu einer Fehleinschätzung führt, weil die Gruppe immer auf Menschen umfasst, die eine ganze andere Auffassung teilen. Im Grunde ist schon der Begriff “pro-russischer Demonstrierender” falsch, weil nicht alle der Demonstrierenden pro-russisch sind.

Doch was eint sie? Nach meiner Wahrnehmung ist es der Stolz. Diese Menschen wollen sich nicht fremdbestimmt einen Krieg aufdrücken lassen. Die undurchschaubare Informationslage ermöglicht es dabei allen Teilen der Gruppe sich im Recht zu fühlen und die eigenen Hoffnungen und Erwartungen auf die Ereignisse zu projizieren.

Je undurchschaubarer die Informationslage, desto schwieriger die Berichterstattung. Je schlechter die Berichterstattung, desto weniger Vertrauen in selbige. Je weniger Vertrauen, desto mehr Menschen nehmen an den Protesten teil. Je größer die Heterogenität der Demonstranten, desto undurchschaubarer die Informationslage. Ein sich selbst katalysierender Prozess.

Letztlich muss ein solcher Prozess zum Bürgerkrieg führen, weil sich über kurz oder lang diese Gruppe in der Ost-Ukraine innerlich zerstreiten wird. Sie ist zu heterogen und in Teilen zu radikal, als dass bei Wegfall des gemeinsamen Feindes, also im Moment noch der Staat, ein gemeinsames Vorgehen möglich ist.

Und wenn ich hier von Bürgerkrieg spreche, ist der Westen der Ukraine noch nicht mal einbezogen!

Abschließende Notizen zum Thema “Mob”:

  • Lnychjustiz, siehe VICE NEWS
  • ob tatsächlich russische Kräfte beteiligt sind lässt sich allein am Grad der Professionalisierung der Equipments nicht feststellen
  • teilweise sehr brutal auch innerhalb der Gruppe
  • Mob nicht kontrollierbar oder rationalen Argumenten zugänglich
  • tbc.

Die Regionen

Nach allem was ich bis jetzt mitbekommen habe, sind die Menschen in den Regionen gespalten was den Anschluss an Russland angeht. Selbst direkte Kontakte in die Ukraine, z.B. auf die Krim, sind sich völlig uneins.

Via Skype wurde mir mitgeteilt, dass das Referendum auf der Krim vielleicht nicht ganz korrekt abgelaufen ist, dass aber jedenfalls 90% der auf der Krim lebenden ethnischen Russen einen Anschluss wünschten. Andere Quellen stellen das infrage und beschreiben eine Indoktrinierung durch (russische) Medien, die zu einer großen Angst vor der neuen ukrainischen Regierung geführt hat und damit zu einem Abstimmverhalten zu Gunsten Russlands. Und wieder andere behaupten, dass die jungen ukrainischen Russen eher zu einem Anschluss an den Westen tendieren, die älteren eher zu Russland.

Das zeigt, dass die selbe Zerrissenheit, die auf Mob-Ebene zu beobachten war, auch auf regionaler Ebene statt findet. Fraglich ist, ob in der jetzigen Situation eine Ermittlung der objektiven Wahrheit überhaupt möglich wäre. Da das Miteinander von Misstrauen in die gegenseitigen Motive und vor allem auch die Integrität des ukrainischen Staates geprägt ist, scheint ein Referendum in den ost-ukrainischen Regionen eigentlich undenkbar, weil es einfach keine neutrale Kraft gibt, der alle vertrauen.

Die Staaten

Hier weiß ich eigentlich nicht viel. Russland hat irgendeine Art von Interesse an der Ukraine, aber welches genau, ist nicht klar:

  • Vermutungen gehen dahin, dass eine instabile Ukraine Russland insofern hilft, als sie sich wenigstens nicht an Europa anschließen wird.
  • Dann gibt es da noch die Gas-Pipelines, wobei die Kontrolle darüber nicht so erheblich ist für den Absatz von Gas nach Europa, weil es ja noch die Pipeline durch die Ostsee gibt.
  • Eventuell will Putin auch nur Russland wieder zur Weltmacht machen. Warum er dafür gerade die Ukraine braucht, verstehe ich nicht.
  • Oder Putin will nur die Muskeln spielen lassen, unabhängig von rationalen Argumenten. Das wäre gefährlich, weil der Konflikt dann auch keiner Lösung durch rationale Erwägungen zugänglich wäre.
  • Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Putin nur auf westliches Machtgebaren reagiert, von dem wir im Westen nichts mitkriegen. Im Raum steht ja, dass der Umsturz in Kiew durch westliche Kräfte mitfinanziert und die Umstürzler durch westliche Organisationen ausgebildet wurden. Hinter einer Beteiligung durch den Westen könnte ein Interesse an dem Anschluss der Ukraine an die EU stehen, bzw. die Osterweiterung der NATO. Dass die EU am Umsturz mitgewirkt haben soll, finde ich persönlich unglaubwürdig, wenn man sich anguckt, wie uneins die EU jetzt in Bezug auf den Konflikt auftritt.
  • Ob die kriegsmüde USA ein Interesse an dem Umsturz in der Ukraine hatten, kann ich nicht beurteilen. An sich war die Lage vorher der Maidan-Revolution ja relativ stabil, insofern ist für mich nicht nachvollziehbar, warum die USA das hätte in die Wege leiten sollen.

Staatenverbünde

Abschließend geht es noch um die Frage: welcher Konflikt steht auf höchstem Level hinter dem Stellvertreter-Konflikt in der Ukraine? Welche Interessen verfolgen USA, NATO, EU und Russland? Spielt China irgendeine Rolle? Geht es um ungelöste Konflikte aus Zeiten des Kalten Krieges?

Hier kann ich eigentlich nichts sagen.

Ergebnisse

Über die dem konkreten Konflikt zu Grunde liegenden Streitigkeiten zwischen Staaten und Staatenverbünden lässt sich nur mutmaßen mit der Folge, dass man relativ schnell in Verschwörungstheorien hinein kommt.

Aus der Beobachtung des “Mobs” lässt sich aber wenigstens ein Learning ableiten: die pro-russischen Demonstranten als russische Kräfte und damit Illegale oder Terroristen abzustempeln, hilft dem Konflikt nicht und heizt nur die Unzufriedenheit der Bevölkerung im Osten an.

Trotzdem wirken Teile dieser Bewegung destabilisierend, gewalttätig und das vorsätzlich. Von wem diese Teile finanziert oder unterstützt werden, soll gar nicht zur Debatte stehen. Die Frage ist nur, ob und wenn ja wie, man diese Teile wieder einfangen kann und an einen demokratischen und geregelten Prozess heranführen.

CryEngine 3 + RPG = gut

 
0 Kudos
Don't
move!

Eben habe ich Far Cry 3 gezockt und mit dem Kampfbogen reihenweise Leute lautlos gemeuchelt. Dabei ist mir der Gedanke gekommen, wie genial sich die CryEngine 3 für ein richtig flüssiges RPG eignen würde. Dass sie im Weltraum funktioniert, wissen wir ja schon seit Star Citizen.

Und was fördert eine Google-Suche nach CryEngine 3 + RPG zu Tage? Kingdom Come: Deliverance. Am 20.2.2014 erfolgreich auf kickstarter.com mit fast 400% über Zielwert gebacked. Der kickstarter-Trailer ist schon mal absolut sehenswert.

Ein Traum wird wahr mit dem Spiel. Ich warte schon lange auf eine Gothic-Fortsetzung, aber aus der Ecke muss man wohl mit nichts dollem mehr rechnen. Schade eigentlich. Aber wenn es nach den Publishern geht, gibt es wohl keinen Markt mehr für RPGs mit PC als Lead-Plattform. Das sagt auch der Creative Director von Kingdom Come, und begründet damit gleichzeitig, warum sie für das Spiel auf eine Kombination aus kickstarter-Finanzierung und privatem Investor gesetzt haben.

Dabei kann man einem Publisher die Zurückhaltung gar nicht vorwerfen. Wir leben in einer Zeit, in der Spiele massenmarkt-tauglich werden. Das bedeutet aber auch, dass für den Erfolg eines Spiels eben ganz andere Maßstäbe gelten als noch vor 5 Jahren. Deshalb würde einen Publisher vermutlich auch nicht überzeugen, dass 35.000 Menschen das Spiel auf kickstarter unterstützen und damit ihr Interesse bekunden – nach heutigen Maßstäben ist das halt keine nennenswerte Zahl. Zum Vergleich: GTA 5 hat sich bis jetzt 32,5 Millionen Mal verkauft und der Release auf der Next-Gen und auf PC steht sogar noch aus.

Und ein allgemeiner Gedanke, der mir noch gekommen ist: selbst wenn das Spiel vom Konzept her die Menschen hinter dem “Leviathan Publisher” überzeugt hätte, entwickelt eine solche Organisation dennoch ein Eigenleben mit eigenen Maßstäben und Werten, das eine Investition in die Zukunft des Spiels nicht zugelassen hätte. Dass ein solches Eigenleben durch große Organisationen oder Kollektive entwickelt wird, sogar unabhängig oder entgegen der Wertevorstellungen der die Organisation oder das Kollektiv tragenden Einzelteile, lässt sich ja immer wieder beobachten.

Ein Beispiel für einen solchen “Organisationswert” könnte bei einem Publisher die “Risikofreudigkeit” sein. Ein Publisher muss Erwartungen der Shareholder erfüllen und das lässt hoch-riskante Projekte nicht mehr zu um wenigstens dieses Risiko zu mitigieren. Somit entwickelt die Organisation Publisher langfristig eine Kultur der Risikounfreudigkeit. Wenn diese Organisationskultur sich erst etabliert hat, gehen damit auch negative Aspekte einher. Wer wenig risikofreudig ist, bzw. aktiv versucht Risiken zu vermeiden, der ordnet diesem Ziel auch andere Werte unter, etwa Innovationsfreudigkeit.

Eine risiko-vermeidende, innovationslose Organisation kann zwar existieren – aber wie lange? Müssen große Publisher folglich umdenken, risikofreudiger und innovativer im großen Maßstab werden? Ich weiß es nicht. Aber sie machen sich im gesamten Ökosystem in Zeiten des Crowdfunding jedenfalls teilweise überflüssig, siehe nur Castle Story, Star Citizen und jetzt auch Kingdom Come (und natürlich tausende weitere Indie-Projekte auf kickstarter, die ich alle gar nicht kenne!).

The responsibility of the tech-industry? Providing unconditional basic income.

 
1 Kudos
Don't
move!

Just read a post by Calcanis on Pando, one of the best tech-blogs at the moment. He makes a point about which responsibility the tech-industry has for the people it has made redundant. [1]

We are not talking of the Snapchats, Instagrams or facebooks of the world here – these make no one redundant. We are talking of applications in the fields of business management, data mining and automation in general. I always felt uncomfortable with the self-perception of SV that it would in any case change the world and everything in it for the better.

I don’t think it does necessarily. Most of the businesses which offer software tools for companies to do something faster, easier or cheaper ultimately are targeted towards making one or more people inside the company redundant. In fact that would be the ultimate sales-pitch for a software company: “Rent my software for 100€ per month, because it does what employee x does now, but for a fraction of the price!” For the client this would be a no-brainer and happily accepted.

But it doesn’t make the world better. It removes employees from their jobs. It helps accumulate money around people who already have money, because money isn’t spread around society via employees any more.

We are only starting to see the outcome of letting manufacturing businesses move to the East right now: more and more people are  becoming unemployed, unable to keep up with a more services-oriented society and the income-gap growing bigger and bigger. I don’t even think we have reached the peak of that change already – so what do you think will happen as soon as the services-based industries are impacted by automation through software?

In the mid- to long-term future people will become redundant in being productive for a living on a large scale altogether. That will leave a large part of society unemployed while a small portion of society will be richer than ever in human history. In order to keep society stable two ways will unfold: suppressing the uncontent masses violently or proving an unconditional basic income, knowing that the money will accumulate around the distributing class through consumption again anyway.

Of course this will not be the tech-industries obligation alone. Society as a whole will have to commit to this change – but the tech-industry and their leaders will play an important role in that. So instead of preparing to take the first road (= “suppression”) by hating against the poor people living in the streets of SF today, the leaders in tech should start to understand where everything is going and get comfortable with the thought of redistribution – be it as UBI or any other way (see Bill Gates, Warren Buffett etc).

That’s their responsibility for making employees redundant.

[1] http://pando.com/2014/01/05/techbrats-goldberg-shih-and-gopman-do-not-represent-the-tech-industry/

Why Blizzards Titan could be a lot like Firefall

 
2 Kudos
Don't
move!
Since a few years now Blizzard is expected to publish “the next big thing” after World of Warcraft. As one potential filler of this void a project code-named Titan is traded. Not much has been told of this new game but there are some artworks which give a first impression of the game. Have a look:

What is Firefall?

On the other hand, there is Firefall, a free-to-play MMORPG first-or-third-person-shooter which is currently in closed beta. Firefall is developed by Red 5 Studios, which has been founded in 2005 by Mark Kern, former team lead at World of Warcraft. The company is well known for its high ratio of former Blizzard employees, like William Petras, who was Art Director for World of Warcraft, or Taewon Yun who oversaw the launch of World of Warcraft in Asia.

The game Firefall was officially first presented at PAX Prime in 2010, around the same time when Blizzards product roadmap was leaked (http://news.mmogamesite.com/blizzard-product-slate-leaked.html) and thus “officially” confirmed project Titan.

Have a look at some Firefall screenshots:

So? So, they look similar!

And that’s about it! Wasn’t it for the fact that Red 5 Studios was founded by former Blizzard employees I would have discarded this thought as pure coincidence. But Firefall looks so much like Blizzards handwriting that there must be more to it.

 

My prediction

So what I predict is

  1. that either Red 5 Studios secretly is a subsidiary of Blizzard and Titan will actually be revealed to be Firefall,
  2. or that Firefall and Titan will be very similar (setting, payment model, focus on PVP and e-sports).

In any case, Firefall will be a very good game and it’s really worth having a look now or at least keeping it on the radar. Please come back in a few days to read my follow up article on “What Firefall could tell us about Titan”.