Quick review of Fever, the RSS reading app

 
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I was looking for an application to read RSS feeds and to be able to move some browser bookmarks into RSS reading mode. I also wanted to self-host the application to be in full control. The application should also not only read RSS feeds, but also generate some kind of stream in which more important (= content similar to stuff I read frequently in the past) is put on top and less important RSS stories are automatically removed from my sight. I wanted to stay on top of the the item-flood which is typically piling up in RSS readers.

The application should be capable of replacing my facebook feed. Currently I removed all personal posts from my facebook feed and use it to read content from facebook Pages I subscribed to. facebook determines quite good what interests me based upon what interested me in the past. Recently facebook decided it wanted to make more money from advertisers and the post reach of facebook Pages declined. Thus I can’t rely on facebook’s algorithm anymore to deliver the most engaging stories from all subscribed pages into my feed.

Finding Fever

I found Fever. It costs 30 US$ and fulfills all of the above needs. One can enter a lot of RSS feeds and Fever determines which of the posts are valuable enough to show them and which are not. Fever sounds like it does what it should, but I am writing this review to help others not spend the 30 bucks.

How does it work?

Fever lets you put feeds into two categories. Let’s call the categories “main” and “supportive”. “Supportive” contains feeds from outlets which typically re-blog content from outlets in the “main”-category. Fever assumes that outlets from the “supportive” category do this by back-linking to the original story. Fever now counts the amount of back-links to the original story and uses this count to determine how important the original story is.

The general idea is good and works similar as Googles Page Rank, which uses back-links to assess the relevance of a website. But it also means that you have to add as many normal blogs and websites as possible to make the algorithm work better. If you don’t add any feeds to the “supportive” category, Fever doesn’t work.

Fever is useless

Fever comes up with a good idea: use RSS as an established base and then compare the linking between different items to determine what’s important. No more unread feed items in the thousands. Convenient. But.

But it’s not convenient. Because to achieve the above Fever asks the user to actively research as many blogs as possible which just repost content from the big outlets. That’s pointless. I’m reading the big outlets because I want the original story. And I avoid blogs which just repost content without creating their own value.

All in all I would not recommend Fever. Not in order to find the most valuable content in all your feeds, and not as a pure RSS reader – 30 bucks is too much for a simple RSS reader.

Bad design by Commerzbank

 
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Die Commerzbank hat kürzlich ihre Webseiten überarbeitet und im Zuge dessen auch das Online-Banking Portal. Warum das streckenweise nicht ganz so gelungen ist, will ich kurz darstellen:

Bildschirmfoto 2014-05-06 um 09.15.27

Wenn ich mich einlogge, lande ich auf einer Startseite (nicht die obige). Wenn ich dann auf “Online-Banking” hovere, erscheint ein Mega-Menü mit allen Optionen, z.B. SEPA-Überweisung durchführen, Vorlagenverwaltung etc. Dieses Mega-Menü scheint aber nur auf der spezifischen Startseite zu funktionieren. Wenn ich zuerst in die Finanzübersicht der Konten gehe, habe ich verloren. Denn: von hier aus ist es fast unmöglich zur persönlichen Startseite zurückzufinden.

Man fragt sich also: komme ich jetzt schon in dieses Alter, in dem ich nicht mehr fähig bin mich an neue Webseiten zu gewöhnen? Und wenn man eine Weile rumgeklickt hat weiß man: nein, es liegt tatsächlich an der Webseite.

Ein strategisches Vorgehen beim Suchen des Mega-Menüs hilft nämlich nicht. Klicke ich zuerst brav auf “Geschäftskunden”, dann auf “Online-Banking” lande ich auf der obigen Seite. Dort funktioniert das Mega-Menü nicht, obwohl ich eingeloggt bin. Ich muss tatsächlich die Navigation am linken Bildschirm-Rand bedienen, um meine spezifische Startseite aufzurufen, obwohl die Breadcrumb-Navigation mich zuvor gelehrt hat, dass meine spezifische Startseite hierarchisch unter Geschäftskunde > Online Banking liegt.

Bildschirmfoto 2014-05-06 um 09.23.22

Aus dem Navigationspfad heraus lässt sich meine spezifische Startseite aber nur unter Zuhilfenahme der Meta-Navigation erreichen. Das ist absolut kontraintuitiv.

Verbessern könnte die Commerzbank das Online-Banking,

  • indem sie die Webseiten für eingeloggte und nicht-eingeloggte Kunden komplett trennt. Momentan scheint durch die Vermischung beider Kontexte das Bedienkonzept teilweise nicht aufzugehen.
  • Als eingeloggter Kunde befinde ich mich offenbar teilweise auf den Landing-pages für Nicht-Kunden. Die interessieren mich aber als Schon-Kunde überhaupt nicht.
  • Ebenso brauche ich als Geschäftskunde keinen Link zum Privat- und Firmenkunden-Portal.
  • Vorteilhaft wäre eine unmissverständliche Haupt-Navigation, sobald ich eingeloggt bin, und die Abschaffung der Meta-Navigation am linken Rand.
  • Im Grunde genügt im eingeloggten Zustand eine einzige Navigationsebene: “Online-Banking” plus Mega-Menü, Finanzübersicht, Nachrichten, Einstellungen

Ich hoffe, dass die Commerzbank das neue Konzept aktiv testet und eventuell irgendwann diese Probleme selbst aufdeckt.

Bad design in Windows 8 vs Mac

 
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Windows is catching up. In Windows 8 some features were finally implemented to help users achieve things faster – even though they are buried beneath the Metro-UI that no one really knows how to use. One example is the easy PC-wide search that Mac had since ages with Spotlight: on a Windows 8 PC one can now press the windows button on the keyboard and start typing away to search through his PC. The integrated automatic backup solution is also getting better, I heard.

One thing Microsoft doesn’t seem to be able to deliver though: an easy, integrated and fast tool to take complete or partial screenshots. On a Mac I press CMD + Shift + 3 / 4 to take a complete or partial screenshot, which is then saved automatically to my Desktop. From there I can continue to edit, copy and rename it. Easy.

Windows still wants me, in Windows 8 — it’s 2014, guys!, to press the print button on the keyboard to save the screenshot to the clipboard, then open Paint and paste it there, then save the screenshot. Partial screenshots are not even possible without setting up some additional tool.

That’s just one reason for me to keep using Mac for productive stuff. It’s still just so much faster than working with Windows, because it just gets out of the way!

Bad design by BMW

 
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In meinem Auto ist mir letztens ein Design-Fehler aufgefallen, der aus einer Veränderung der erwarteten Funktionalität resultiert. Das wäre nur ein Grund, warum es sich manchmal lohnt auch im Produkt-Design konservativ vorzugehen.

Am Radio gibt es wie in jedem Auto den An/Aus Knopf. In meinem Auto reagiert der Knopf sehr schnell. D.h. es gibt keine Verzögerung zwischen Drücken und Radio-an. Normalerweise würde man damit rechnen, dass einige Sekunden-Bruchteile die Frequenz gesucht und empfangen und erst dann abgespielt wird.

Mir fiel auf, dass der An/Aus Knopf das Radio gar nicht wirklich An/Aus macht, sondern nur Lautlos/Laut. Das war also die Veränderung der erwarteten Funktionalität. Sicher keine schlechte Idee von BMW, weil es sich eben anfühlt, als würde das Radio “schneller” angehen.

Das Problem: wenn ich ein iPhone anschließe und meine Musik in der “Cloud” habe, dann werden die Lieder gestreamt sobald sie abgespielt werden sollen. Das funktioniert mobil häufig nicht, weil die Netze zu langsam sind oder iTunes Match gerade mal wieder nicht läuft. Daher machte ich mir keine weiteren Gedanken, als beim Anschließen des iPhones der Timer des Lieds bei 0:00 stehen blieb.

Die Erwartung war, dass selbst wenn das Soundsystem durch den Radio-Knopf auf Lautlos wäre, würde der Timer beginnen zu laufen. Das hat sich als falsch herausgestellt. Als ich probeweise zufällig den An/Aus Knopf drückte, begann dann tatsächlich das Soundsystem die Musik abzuspielen.

Der gleiche Knopf hat also in – aus Benutzersicht – vergleichbaren Situationen unterschiedliche Funktionen. Einmal stellt er das Soundsystem nur auf Lautlos, einmal hängt von ihm tatsächlich ab, ob die Musik beginnt zu spielen.

Warum das ganze Gefasel? Ich finde man kann daraus ein spannendes Learning für das Design von komplexen Systemen ziehen: jede Abweichung von einer Konvention an der einen Stelle, kann zu einer Fehlfunktion an anderer Stelle führen. 

Nicht umsonst gibt es in allen möglichen Disziplinen konventionsbasierte Regelwerke oder Methodologien, z.B. in der Software-Entwicklung mit dem Grundsatz “Konvention vor Konfiguration”, Design-Konventionen im Webdesign oder auch im Recht mit der Untergliederung des BGB in die verschiedenen Bücher.