Kein guter Tag für die Zukunft…

 
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In der Ukraine bietet der Präsident der Opposition einen Kompromiss an, von dem er jetzt schon wissen wird, dass diese ihn nicht annimmt. Die Opposition will die Regierung nicht unter Janukowitsch führen, sondern ihn loswerden. Selbst wenn die Führung der Opposition das Angebot annehmen würde, würde die oppositionelle Basis das nicht akzeptieren.

Janukowitsch kann sich also den Anstrich geben einen Kompromiss angeboten zu haben. Dabei laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für den Fall, dass die Opposition ablehnt und die Proteste weitergehen. Die Anti-Terror Gesetze, die Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit einschränken, und die Drohung des Innenministeriums in naher Zukunft alle Demonstrierenden als “extremistische Gruppen” zu qualifizieren und entsprechend gegen sie vorzugehen, lassen schlimmes erahnen.

Und im ersten TV-Interview seit einiger Zeit bestätigt Snowden: ja, die USA überwacht alles und ja, sie nimmt sich was ihren wirtschaftlichen Interessen dient.

Damit kann man also getrost festhalten: die nationale Sicherheit ist zwar ein Aspekt der Schleppnetzüberwachung, aber nicht der wichtigste. In einer Zeit in der Vormachtstellung der USA in der Welt schwindet, wehrt man sich mit allen Mitteln gegen die know-how drain, auch mit großflächigster Wirtschaftsspionage.

Darum: kein guter Tag für die Zukunft. Anti-Terror Gesetze werden zum ersten Mal in absehbarer Zukunft gegen die eigene Bevölkerung angewendet (und das fast in der EU, nicht in Thailand oder Ägypten) und die Überwachung dient der Wirtschaftsspionage.

The responsibility of the tech-industry? Providing unconditional basic income.

 
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Just read a post by Calcanis on Pando, one of the best tech-blogs at the moment. He makes a point about which responsibility the tech-industry has for the people it has made redundant. [1]

We are not talking of the Snapchats, Instagrams or facebooks of the world here – these make no one redundant. We are talking of applications in the fields of business management, data mining and automation in general. I always felt uncomfortable with the self-perception of SV that it would in any case change the world and everything in it for the better.

I don’t think it does necessarily. Most of the businesses which offer software tools for companies to do something faster, easier or cheaper ultimately are targeted towards making one or more people inside the company redundant. In fact that would be the ultimate sales-pitch for a software company: “Rent my software for 100€ per month, because it does what employee x does now, but for a fraction of the price!” For the client this would be a no-brainer and happily accepted.

But it doesn’t make the world better. It removes employees from their jobs. It helps accumulate money around people who already have money, because money isn’t spread around society via employees any more.

We are only starting to see the outcome of letting manufacturing businesses move to the East right now: more and more people are  becoming unemployed, unable to keep up with a more services-oriented society and the income-gap growing bigger and bigger. I don’t even think we have reached the peak of that change already – so what do you think will happen as soon as the services-based industries are impacted by automation through software?

In the mid- to long-term future people will become redundant in being productive for a living on a large scale altogether. That will leave a large part of society unemployed while a small portion of society will be richer than ever in human history. In order to keep society stable two ways will unfold: suppressing the uncontent masses violently or proving an unconditional basic income, knowing that the money will accumulate around the distributing class through consumption again anyway.

Of course this will not be the tech-industries obligation alone. Society as a whole will have to commit to this change – but the tech-industry and their leaders will play an important role in that. So instead of preparing to take the first road (= “suppression”) by hating against the poor people living in the streets of SF today, the leaders in tech should start to understand where everything is going and get comfortable with the thought of redistribution – be it as UBI or any other way (see Bill Gates, Warren Buffett etc).

That’s their responsibility for making employees redundant.

[1] http://pando.com/2014/01/05/techbrats-goldberg-shih-and-gopman-do-not-represent-the-tech-industry/

Learning by doing or learning by learning?

 
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University seems centered around learning by learning instead of learning by doing. University is focused on imparting theoretical concepts instead of applicable knowledge. That’s fine.

But would it be more efficient to put a strong focus on learning by doing real life practices and iterate the level of knowledge of the student from there by putting the learnings into a theoretical context afterwards?

I find it easier and more fun to learn this way and it would still serve the goal of university to create on-a-theoretical-level broadly educated graduates and keep the career-path into research open.

Gatsby, the Citizen Kane?

 
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Interessante Verknüpfung von Details, die ich gerade auf Wikipedia entdeckt habe:

Gatsby lebt in einem schloß-artigen Haus auf Long Island. Als Vorlage für sein Anwesen wählte Fitzgerald unter anderem Beacon Towers auf Long Island. Dieses gehörte zuletzt dem Medien-Mogul William Randolph Hearst, der wiederum die Vorlage für den Haupt-Charakter in dem Film Citizen Kane abgibt.

Zwei Vorlagen für berühmte Werke des 20. Jahrhunderts kreuzten zufällig ihre Wege.

Great Gatsby – Learning

 
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Der Große Gatsby scheitert daran, dass seine Vision von sich selbst nicht mit der Realität vereinbar ist.

Der zwanghafte Versuch die alte Liebe wieder zu gewinnen und die Vergangenheit zu wiederholen passt nicht zusammen mit dem Anspruch ein sich exponentiell verbesserndes Leben zu führen. Gatsby wusste das schon als er sich zum ersten Mal auf diese Liebe einließ und tat es trotzdem, in Kauf nehmend, dass sein Schicksal sich unwiderbringlich zum Schlechten wenden würde.

Das ist Ironie: der zukunfts-fixierte Gatsby scheitert an der eigenen Versteiftheit auf die Vergangenheit.

Es ist aber auch eine Aufforderung an mein Leben. Der Anspruch ist es die positiven Aspekte der Vergangenheit zu bewahren und trotzdem neuen Möglichkeiten offen gegenüber zu stehen. Das kann schwer sein, weil es Veränderungen erforderlich macht, wenn man neue Möglichkeiten wahrnehmen will. Veränderungen aber sind der Feind des schon bestehenden. Ist das schon bestehende “gut” und soll es erhalten bleiben, kommt es zum Konflikt.

Handelt es sich beim Versuch der Vereinbarung von beidem um eine unmöglich zu verwirklichende Idee? Gatsby würde wohl antworten “Nein” – obwohl er selbst (unverschuldet) gescheitert ist – denn auch das lehrt er uns, den Leser und Zuschauer, dass Optimismus grenzenlos sein kann — und muss, für ein solches Vorhaben.

Das Jahr 1999 im Silicon Valley

 
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Ich liebe ja diese Rückblicke in die Vergangenheit, wenn man das Ergebnis der Pläne kennt, die dort geschmiedet werden. Im angehängten Video z.B. ein Elon Musk in viel zu großem Sakko, der gerade x.com gekauft hat und damit die Finanzindustrie revolutionieren will – daraus wurde dann Paypal.

Ist Atheismus eine Religion?

 
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Fast könnte man auf die Idee kommen, wenn man diesen Artikel in der ZEIT liest. In London und darüber hinaus finden regelmäßig “Sunday Assemblies” statt; Treffen bei denen sich Atheisten und solche die es werden wollen zusammen finden und den Tag oder das Leben feiern. Das soll gar nicht ironisch klingen, aber ein wenig erinnert es schon an eine bessere Zeit, als die Religion noch dem Zweck der Erbauung und der Stiftung von Gemeinschaftssinn diente und der sonntägliche Gottesdienst nicht ein ritualisierter Zwang war.

Die Frage daher: ist Atheismus eventuell auch eine Religion? Immerhin unterscheidet sich der Glaube an “das Nichts” kaum vom Glaube an “den Gott”, der, objektiv betrachtet, wahrscheinlich auch ein Nichts im physischen Sinne ist. Kann Atheismus in Zeiten von Tebartz-van Elst also eine Ersatz-Religion für die einsamen, individuellen, geplagten Stadtmenschen werden, die zu aufgeklärt sind für kirchliche Religion, aber dennoch Gemeinschaft und Frohsinn suchen?

Ja, warum denn nicht! Zwar würde ein Atheist seinen Glauben an “das Nichts” niemals als Glauben bezeichnen, andererseits kann er das Gegenteil auch nicht beweisen. Und wie das so ist, wenn man glaubt die Wahrheit gefunden zu haben: es bilden sich starke Gemeinschaften, die diesen Glauben zu verteidigen und begründen suchen. Dass Atheisten mit Gottes-Gläubigen zumindest dieses gemeinsam haben, fällt mir schon lange auf – auf Quora. Dort diskutieren Atheisten und Gottes-Gläubige Jahre und Tage miteinander, wer nun Recht hat und was genau stimmt.

Und wenn man so eine Diskussion mal objektiv und neutral betrachtet, also die “dort diskutiert ein Aufgeklärter mit einem Ewig-Gestrigen”-Brille absetzt, dann bleiben zwei Personen, die darüber diskutieren, wessen Glauben zu folgen ist.

Entscheidend ist aber letztlich nicht “die Wahrheit”. Entscheidend ist, dass der Glaube so stark und verbindend ist, dass er die Bildung neuer Gemeinschaften fördert. Das scheint der Atheismus im Moment zu schaffen und zum Sprung vom Individual-Glauben zum Kollektiv-Glauben anzusetzen. Und wenn er damit Menschen Sonntags zusammen bringt und das Leben feiern lässt – nur her damit.

Piratige Widersprüche

 
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Die Piratenpartei wirbt für den Wahlkampf ’13 auf Plakaten mit “Meine Daten gehören mir.” Find’ ich gut und richtig und die grundsätzliche Message an die Politik passt. Aber: ein Großteil der Mitglieder der Piratenpartei verfolgen im Zusammenhang mit Software-Piraterie eine ganz andere Argumentationslinie, z.B. gegen die GEMA-Werbung “Software-Piraten seien Diebe”. Dann nämlich heißt es, dass Software, mp3s etc gar nicht eigentumsfähig seien, weil nicht körperlich und ohne Verluste duplizierbar. Überraschend fand ich, dass diese Partei jetzt mit “Meine Daten gehören mir” wirbt, da dieser Satz eine Eigentumsfähigkeit von Daten ja gerade unterstellt.

UK zwingt Journalisten jetzt auch Festplatten zu zerstören…

 
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… selbstverständlich nur diejenigen, die Snowden-Leaks enthalten. Begleitet wird das von markigen Sprüchen wie “Ihr hattet eure Debatte. Es gibt keinen Grund noch mehr darüber zu schreiben” oder “Ihr hattet euren Spaß und jetzt wollen wir die Dokumente zurück”. “Zurück” ist natürlich ein Euphemismus. Bei digitalen Dokumenten gibt es kein “zurück” – es geht darum die Dokumente aus dem (journalistischen) Verkehr zu ziehen.

Gerade gestern habe ich mich mit einem Freund darüber unterhalten, wie er mit seinen Eltern darüber diskutiert hat, wie unglaublich die Leaks sind. Seine Eltern haben die Überwachung relativiert: Die Regierung wisse schon was sie tue und überhaupt würde das doch irgendwie passen. Die selbe Erfahrung habe ich mit meinen Eltern gemacht, die das “Ich habe doch nichts zu verbergen”-Argument brachten, und das obwohl sie sonst recht kritisch sind. Überraschend!

Ich denke das hat damit zu tun, dass die Eingriffe des “Überwachungsapparats” (kann man das schon sagen?) in unsere Privatsphäre so tiefgehend und umfassend sind und gleichzeitig recht abstrakt geschehen (es steht kein dunkler Van von der Haustür, sondern e-Mails werden automatisiert gefiltert und verwertet), dass die Relevanz von den meisten Menschen gar nicht erfasst wird.

Zu dem intellektuellen Anspruch was die Erfassung angeht, kommt eventuell noch ein psychologischer: unsere Eltern bauen seit rund 60 Jahren ein Land mit auf, das immer als das A und O in Bezug auf Freiheit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit galt. Vielleicht ist es eine Art Selbstschutz wenn man relativiert, um jetzt nicht das “Lebenswerk” den Wirtschafts…, äh, Anti-Terror-Interessen der USA schutzlos ausgeliefert zu sehen.

Vielleicht weckt jetzt die tatsächliche Bedrohung von renommierten Journalisten den Einen oder Anderen auf.

 
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Das muss man mal sacken lassen: ein Anti-Terror Gesetz wird missbraucht um den Freund von dem Journalisten Greenwald 9 Stunden lang festzuhalten und zu verhören. Greenwald hat übrigens mit Snowden zusammen die letzten Monate für den Guardian die Snowden-Leaks aufgearbeitet.

Problem: “Journalist” und “Anti-Terror” in einem Satz. “Terrorismus” ist halt letzen Endes auch nur auslegungsbedürftiger Begriff.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-08/greenwald-miranda-heathrow

Die Welt aus der Sicht des Geistigen Eigentums

 
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Für unsere tatsächliche Größe, z.B. verglichen mit den USA oder China, stehen wir doch gar nicht so schlecht da :) Was mich auch mal interessieren würde: gibt es einen Zusammenhang zwischen Patentanmeldungen und Wohlstand (wobei “Patentanmeldungen” natürlich als Synonym für Erfindungsreichtum etc steht)? Wenn man sich Nord- und Südhalbkugel auf der Karte mal anguckt, könnte man das ja annehmen.

Ein Tag – drei interessante Artikel die in ihrer Gesamtheit manches verdeutlichen

 
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In der Wirtschaftswoche erscheint heute ein Interview mit Bernhard Heinzlmaier, der die Verblödung der Jugend kritisiert. Das klingt zwar plakativ und falsch, der Artikel hat es sich aber in sich. Zum Beispiel behauptet Heinzlmaier:

“Wir wissen aus den sozialwissenschaftlichen Studien der vergangenen 150 Jahre, dass Krisen die Menschen passiver und disziplinierter machen. Sie werden unkritischer und versuchen, mit Unterwerfungsgesten durchs Leben zu kommen.”

Das schlägt den Bogen zum zweiten Artikel, aufgegriffen zum Beispiel von Gründerszene. Hier geht es um rückläufige Gründungszahlen in Deutschland. Offenbar können sich nur noch 29% der Befragten vorstellen, die Selbstständigkeit zu wagen.

Die Gründe lägen im Wesentlichen in der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung, wenn die Selbstständigkeit nicht funktionieren sollte. Ächtung passiert dann, wenn ein Abweichler vom Mainstream damit auch noch scheitert. Wenn Angst vor Ächtung ein zunehmendes Motiv darstellt, spricht das für eine Vereinheitlichung des Denkens einer Gesellschaft und damit der Aussage des Interviews mit Heinzlmaier.

Der dritte Beitrag ist heute im ZEIT Magazin erschienen und somit nicht verlinkbar. Dort geht es um Selbst-Optimierer, also Menschen die mit Hilfe von Technologie ihr Leben versuchen zu vermessen und daten-getrieben zu verbessern. Das hat schon der alte Goethe getan, allerdings mit einem Notizbuch und nicht mit einer Kombination aus Hardware, Software (Apps) und web-basierter Daten-Auswertung.

Insofern führen die neuen Möglichkeiten zur Intensivierung der Selbst-Optimierung auf Grund von viel mehr Daten. Das ist aber nicht das Problem: im Artikel selbst wird eine Person zitiert, die den Vorgang der Selbst-Optimierung als mit der Prozesssteuerung und -entwicklung in einem Unternehmen vergleichbar ansieht und sich auf einer andauernden Mission befindet, produktiver und effizienter zu arbeiten. Jedes Zeitfenster, das zum intellektuellen Diskurs, zum Hinterfragen verwendet werden könnte, wird als verschwendet eliminiert und im Zweifel durch im Kreis laufen – um ein paar Kalorien zu verbrennen – genutzt.

Der Autor befürchtet, dass wenn diese Art von Menschen einen Prototypen der Menschen von morgen darstellen, wir alle noch viel angepasster und einheitlicher werden als im Moment. Denjenigen, die qualifizierte aber unkritische Fachkräfte brauchen, käme es gelegen. Sicher handelt es sich um Extrembeispiele und es wird niemals jeder so werden wie die vorgestellten Personen, aber mir geht es auch nur um die Beschreibung einer Tendenz, nicht eines worst-case Endzustands.

Insgesamt hat der heutige Tag einfach durch Zufall drei Artikel hochgespült, die für mich in ihrer Gesamtheit vieles bestätigen, was ich täglich beobachte. Deshalb war es für mich wichtig, dieses Ereignis kurz festzuhalten.

 

Warum Google den Feedreader entgegen der Proteste quasi aller Nutzer schließt

 
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Seit dem 1. Juli ist der Google RSS-Feed Reader offiziell geschlossen. Dem voran gegangen war gefühlt ein Jahr von Diskussionen der Reader-Nutzer, warum ein so sinnvolles und praktisches Tool geschlossen werden sollte.

Jetzt muss man sich mal die Ausgangsbasis vor Augen halten:

  1. Google leistet sich einen eigenen Flughafen – an den Betriebskosten kann es also nicht gelegen haben, warum der Reader geschlossen wurde.
  2. Google will Produkte bauen, die Menschen in ihrem Leben helfen – und obwohl der Reader erwiesenermaßen dem Einen oder Anderen geholfen hat, wurde er geschlossen.
  3. Google hat für die Schließung viel negative Presse erhalten – und die Schließung dennoch vorangetrieben und abgeschlossen.

Warum?

Meine Vermutung: Google will Produkte bauen, die das Profil, das es über den einzelnen Nutzer pflegt, mit sinnvollen Daten bereichert. 

An sich logisch. Denn Fakt ist: Google verdient mit keinem Produkt so viel Geld wie mit Google Adwords. Und Google Adwords wird besser (und damit gewinnträchtiger), wenn die Datensätze der einzelnen Nutzer besser werden.

Im Ergebnis ist es also so: Google hat genug Geld um jede Menge Produkte auszuprobieren. Aber der Massstab für den Erfolg eines Produkts bei Google ist nicht die erreichte Nutzer-Basis, sondern letztlich die Menge und Qualität an Nutzer-Daten, die das Produkt für Adwords generieren kann. Denn jedes Produkt, das nicht erfolgreich im Sinne dieses Massstabs ist, lenkt letztlich intern nur ab.

Darüber hinaus gilt: fail fast, fail often. Und so werden dann reihenweise Produkte geschlossen, auch wenn sie eine treue Nutzer-Basis haben deren Leben dadurch verbessert wird.

Dieser Gedanke ist nicht final. Bei zukünftigem Produkt-Entscheidungen werde ich wieder darauf zurück kommen und anhand dieser Logik überprüfen.

Nachtrag: warum trägt der RSS-Reader keine sinnvollen Daten bei? Weil Google sowieso weiß, was die Leute lesen, weil auf praktisch jeder Seite Google Analytics läuft. Google braucht keinen Reader um das Leseverhalten der Nutzer zu profilieren.